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„Trennung“ - Filmpremiere bei den Wendland Shorts

„Trennung“ ist der Titel, den die jungen Filmemacher Clara Niemeyer, Michl Hanf und Jonas Kailus ihrem essayistisch angelegten Dokumentarfilm gegeben haben. In Interviews mit unterschiedlichsten Menschen geht es um Trennung von Liebenspartnern und Ehepartnern, Trennung von Eltern und Familie, Trennung von Gegenständen. Es geht um dauerhafte Trennungen und Trennungen auf Zeit, wohltuende und schmerzhafte Trennungen.

Filmpremiere war am 25. September 2021 auf dem diesjährigen Kurzfilmfestival in Salderatzen. Dieses Festival fand in diesem Jahr mittlerweile zum 14. Mal statt. Festivalleiter Dirk Roggan und sein Team holen talentierte Absolventinnen und Absolventen verschiedener Filmhochschulen mit ihren aktuellen Kurzfilmen ins Wendland, um sie natürlich der Öffentlichkeit zu zeigen. Vor allem aber, um für neue Filmprojekte mögliche Geldgeber aus der Fachjury zu finden.

Außerdem wird ein Autorencamp angeboten, bei dem die Dokumentarfilmerinnen Antonia Traulsen und Martje Schreier mit Nachwuchstalenten filmen: Sie unterstützen bei der Filmidee und bei der Dramaturgie des Drehbuchs, beim eigentlichen Dreh, bei Technik, Ton und Schnitt usw. Die drei FRG-Oberstufenschüler haben die Grundlagen der Filmarbeit bereits im Kunstunterricht kennengelernt und haben, ermutigt, unterstützt und begleitet von der Kunstlehrerin Inke Gundlach, am Autorencamp teilgenommen.

Zeitintensiv sei die Arbeit gewesen, aber sie habe auch Spaß gemacht, waren sich die drei einig. Reizvoll an einem Dokumentarfilm sei, so sagt Antonia Traulsen, dass Geschichten herauskommen, die sonst nicht erzählt werden, da Fragen gestellt werden dürfen, zu denen man sonst nicht das Recht hat.

Entstanden ist ein anrührender, unbedingt sehenswerter Dokumentarfilm. Die Schülerinnen des nachfolgenden Jahrgangs saßen bei der Premiere im Publikum, um schon einmal Festivalluft zu schnuppern und hoffentlich im nächsten Jahr am Autorencamp teilzunehmen.